Über uns

Die Initiative "Sachsenhausen wehrt sich"

Wir sind unpolitisch, überparteilich und haben keinerlei parteipolitische Interessen. Obwohl inzwischen auch viele Politiker Mitglieder unserer Initiative geworden sind, achten wir sorgsam daruf, dass unsere Inititiative nicht von ihnen instrumentalisiert wird.

Uns geht es ausschließlich darum, diese unsäglichen Mainufer-Sperrungen zu verhindern, die kein einziges Problem lösen aber sehr viele neue generieren. So lange wir keinen Tunnel für den Ost-West-Verkehr nördlkich des Mains haben, führt jede Mainufer-Sperrung zu einer signifikanten Verkehrserhöhung im Stadtzentrum - das ist das Gegenteil einer Verkehrswende.

Und wir wollen mithelfen die planlose, strategie-freie Verkehrspolitik in Frankfurt zu beenden, die den Bedürfnissen der Bürger und des Wirtschaftsverkehrs in keiner Weise Rechnung trägt, die ein paar hundert Bürgern am Mainkai Vorteile verschafft zu Lasten von 100.000 Bürgern, die im Stadtzentrum wohnen und den Preis dafür bezahlen sollen.

Wir wollen nicht nur kritisieren sondern auch Denkanstöße bieten, wie Frankfurt zu verkehrsberuhigten Zonen kommen kann - ohne die Pendler zu schikanieren, ohne den ohnehin durch Amazon & Co gefährdeten Geschäften die Käufer zu entziehen und ohne die Unternehmen und damit Arbeitsplätze aus dem Stadtzentrum zu vertreiben.

Herbert K. Schmoll

Der Initiator Herbert K. Schmoll stellt sich vor

  • Ich bin der Initiator dieser Initiative und wohne mit kurzen Unterbrechungen bereits seit 1980 in Sachsenhausen. Ich bin verheiratet, wir haben zwei erwachsene Söhne, die auch in Sachsenhausen wohnen.
  • Ursprünglich komme ich aus der Nähe von Baden-Baden, habe in Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen studiert und 1976 bei IBM in Niederrad meine berufliche Karriere gestartet.
  • Ich habe 25 Jahre lang Positionen im Vertriebsmanagement ausgeübt, darunter 15 Jahre in Senior Sales Management mit Deutschland-weiter Verantwortung bei weltweit führenden Unternehmen aus der IT und bei einer der großen, international renommierten Managementberatungsgesellschaften. Seit 10 Jahren bin ich in der Personalberatung tätig, seit einigen Jahren als Geschäftsführender Gesellschafter einer kleinen Personalberatungsgesellschaft.
  • Sachsenhausen ist für mich der schönste Frankfurter Stadtteil, weil seine historische Bausubstanz weitgehend erhalten geblieben ist, der Stadtteil mit dem Museumsufer kulturell weltweit etwas Einzigartiges zu bieten hat und weil Restaurants und Apfelweinwirtschaften ein einzigartiges Gastronomie-Angebot bereithalten. Die Schönheit dieses Stadtteils möchte ich erhalten und nicht widerstandslos zuschauen, wie er von inkompetenten, verantwortungslosen Politikern mit Blechlawinen überflutet und kaputt gemacht wird.

Radfahren ist eines meiner Hobbies, ich habe ein City- und ein Mountainbike. Was mir aber gewaltig gegen den Strich geht, ist unsere Radfahrer-Lobby, die aus der Perspektive von zehntausenden Sachsenhäuser Radfahrern eine Anti-Radfahrer-Lobby ist. Sie schreiben auf ihre Website

"Es ist kein Geheimnis, dass viele Bereiche von Sachsenhausen (z.B. Kennedyallee, Schweizer Straße, Darmstädter Landstraße, Mörfelder Landstraße) schon seit Jahren tagtäglich mit Autostaus zu kämpfen haben. Hier war es auch in der Zeit vor der Mainkai-Öffnung (gemeint ist die Mainkai-Sperrung für KFZs) kein Vergnügen, mit dem Fahrrad zu fahren. "

und setzen sich für die Mainkai-Sperrung ein, die etwa 15.000 Fahrzeuge zusätzlich nach Sachsenhausen spült - eine etwa 70 KM lange Schlange eng hintereinander gereihter PKWs und LKWs, die zu einer drastischen Erhöhung des Gefahrenpotentials für Radfahrer führt.

Am Mainkai reklamieren sie eine dreispurige Straße für sich, obwohl sie wissen, dass das auf der anderen Mainseite zu einer drastischen Erhöhung des Verkehrsaufkommens im größten und am dichtesten besiedelten Stadtteil in Frankfurt führt - lebensgefährlich für tausende Sachsenhäuser Schulkinder und natürlich auch für Radfahrer.

Das alles wird mit den Kindern begründet, die angeblich an den Mainkai zum Spielen kommen. Kinder gibts am Mainkai und in der gesamten Innenstadt aber kaum, das ist kein Wohngebiet, da gibt es nur eine einzige Grundschule am Anlagenring, meilenweit weg vom Mainkai.

Völlig absurd ist die Forderung auf ihrer Website, dass man die Staus, die durch die Mainkai-Sperrung in Sachsenhausen entstehen, nicht wieder beseitigen darf, weil "Leute sonst aufs KFZ wechseln". Spätestens wenn man das liest, ist einem klar, dass man es mit Leuten zu hat, die nicht gerade zur intellektuellen Elite der Stadt gehören.